Wie man einen bösartigen Leberfleck erkennen kann

25% der Melanome entwickeln sich aus einem bestehenden Leberfleck. Das bedeutet, dass sich der Großteil gänzlich neu bildet – sollte man also meinen, dass sie leicht zu erkennen seien?

Unglücklicherweise werden neune Leberflecken und Veränderungen in lange bestehenden leicht übersehenen. Und Veränderungen sind ein Hauptmerkmal des Hautkrebses.

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Melanome sind bösartige Tumore, die aussehen wie Leberflecken. An keinem anderen Hautkrebs sterben so viele Menschen, und das obwohl Melanome nur 5% aller malignen Hauterkrankungen ausmachen. Der Grund, warum Melanome so gefährlich sind, ist das hohe Metastasierungsrisiko (Streuen von Krebszellen). Sobald die Krebszellen einen Lymphknoten erreichen können sie sich auf lebenswichtige Organe wie die Lunge ausbreiten.

Leberflecken sind extrem häufig. Einige Menschen werden mit ihnen geboren und andere entwickeln sie im Laufe ihres Lebens infolge von hormonellen Veränderungen, wie zum Beispiel in der Pubertät oder während Schwangerschaften. Sie bilden sich in der Epidermis – die oberste Schicht der Haut. Hier produzieren die Melanozyten das Melanin, welches für die Pigmentierung der Haut verantwortlich ist. Die Melaninproduktion wird gesteigert, wenn Sie mehr Zeit in der Sonne verbringen, und wenn sich Melanozyten in Gruppen zusammenschließen bilden sich Leberflecken.

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Die ABCDE Methode

Die American Academy of Dermatology empfiehlt die ABCDE Methode zur Überwachung Ihrer Leberflecken (siehe Beispielfotos):

  • Asymmetrie – gutartige Leberflecken sind symmetrisch
  • Begrenzung ist unregelmäßig – Melanome haben unruhige oder unscharfe Kanten, während gutartige Leberflecken scharf begrenzt sind
  • Colorit – die Farbintensität bösartiger Leberflecken variiert innerhalb eines Flecks
  • Durchmesser – Leberflecken sind meist kleiner als ¼ Inch (= 6,35 mm)
  • Entwicklung – Veränderungen in Größe, Form und Farbe sind melanomverdächtig
  • Extraeigenschaften – sollte ein Leberfleck bluten oder jucken könnte es sich um Krebs handeln

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Sollten Sie eines dieser Merkmale bei sich feststellen, konsultieren Sie einen Arzt zur Durchführung einer umfassenden Hautprüfung. Möglicherweise wird der Arzt den Leberfleck entfernen um ihn genauer untersuchen zu können und Hinweise darüber zu erhalten, ob bereits mit einer Metastasierung zu rechnen ist. Sollte letzteres der Fall sein, so werden Chemotherapie und Strahlentherapie zur Bekämpfung der Krebszellen eingesetzt werden. Es ist deutlich einfacher den Krebs zu behandeln, wenn er frühzeitig entdeckt wird!

Menschen mit natürlicherweise größeren Leberflecken haben ein größeres Risiko Hautkrebs zu entwickeln. Regelmäßige Sonnenbrände erhöhen das Risiko ebenfalls deutlich. Ferner sind Menschen mit heller Hautfarbe, blondem oder rotem Haar sowie Menschen mit familiärer Häufung stärker gefährdet.

Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend für die Behandlung. Auch wenn Sie Ihren Arzt nur zum Routine-Check-Up besuchen, lassen Sie Ihre Leberflecken auf Veränderungen überprüfen.

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Leberflecken aus der Nähe

Melanoma

Hierbei handelt es sich um ein Melanom. Die Kanten sind unregelmäßig, die Farbe inkonsistent und der Fleck ist asymmetrisch.

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Dieser Leberfleck ist knifflig: tatsächlich ist er gutartig, obwohl er leicht mit einem bösartigen verwechselt werden könnte. Die Kanten sind leicht unregelmäßig und die Färbung ist nicht ganz einheitlich. Es handelt sich hierbei um einen dysplastischen Leberfleck, da er sich von den anderen unterscheidet. Menschen mit einer hohen Anzahl dysplastischer Flecken haben ein höheres Risiko Melanome zu entwickeln, auch wenn die Leberflecken selbst nicht bösartig sind. Daher ist es anzuraten, diese von einem Dermatologen kontrollieren zu lassen.

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Hein Dermoskop/Dermatoskop erlaubt es Ihnen, Nahaufnahmen Ihrer Leberflecken zu machen. Es wurde dazu entwickelt, bösartige von gutartigen unterscheiden zu können.

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